© 2016 Agnes und Pius Zahner, Sempach

Sempach Feldweg:

See-Ufersicht steht auf dem Spiel!
 

In den 1980er Jahren hat die Sempacher Bevölkerung die Feldweg-Initiative gutgeheissen. Sie hat damit sichergestellt, dass die grossartige Aussicht auf das Sempacherseeufer von diesem beliebten und vielbegangenen Spazierweg aus erhalten bleibt. Jetzt steht die Seesicht wieder auf dem Spiel. An der Gemeindeversammlung vom 30. November wird unter Traktandum 6 über eine Änderung des Zonenplanes im Bereich Seefeld/neues Schulhaus Waldegg abgestimmt. Neben einer öffentlichen Zone für den Schulhausneubau sollen verschiedene Parzellen im Bereich Seefeld (Garage Sidler)  als Wald aufgehoben und in eine flexible Grün- und Bauzone eingeteilt werden. Unsere Befürchtungen sind gross, dass hier mit dem aktuellen Trend zum verdichteten Bauen eine Überbauung entsteht, welche die freie Seeufersicht vom Feldweg aus nicht mehr gewährleistet.

Aus diesem Grund haben wir gegen die Zonenplanänderung Einsprache erhoben. Konkret verlangen wir, dass dieses künftige Baugebiet so mit Bauhöhenbeschränkungen belegt wird, dass die Aussicht auf das Sempacher Seeufer ab dem Feldweg weiterhin uneingeschränkt garantiert ist.

In der Botschaft zeigt der Stadtrat zwar Verständnis für unsere Einsprache, lehnt sie aber mit dem Hinweis ab, dass künftige Bauten nicht über das Terrain des heutigen Feldweges hinausragen dürfen und dass die Seesicht garantiert sei. Diese Bedingung werde verbindlich im notwendigen Bebauungsplan aufgenommen, so dass sichergestellt sei, dass die Benützer des Feldweges auch weiterhin Seesicht geniessen können. In der Botschaft wird dargestellt, dass damit unsere Einsprache erfüllt sei. Dem müssen wir widersprechen. Um die freie Sicht auf das Sempacher Seeufer zu erhalten, genügt eine solche Beschränkung nicht. Die Seeufersicht ist nur sichergestellt, wenn das Sichtfeld vom Feldweg zum Seeufer nicht durch Häuser und Bauten abgedeckt wird. Häuser und Türme bis zur Böschungskante werden dieses Sichtfeld zum Seeufer beeinträchtigen, ohne dass sie über die Böschungskante des Feldweges hinausragen.


Freie Seeufersicht kann nur sichergestellt werden, wenn schon jetzt verbindliche Höhenbeschränkungen für künftige Bauten festgelegt werden. Lassen wir uns diesen einmaligen Panoramablick auf das Sempacher Seeufer auch 30 Jahre nach der legendären Zustimmung zur Feldweg-Initiative nicht nehmen. An der Gemeindeversammlung vom 30. November haben wir es in der Hand. Nehmen Sie daran teil und entscheiden Sie mit.

Agnes und Pius Zahner, Sempach

SEMPACH

FÜR ALLE.​​

ALLE FÜR SEMPACH.

 
 

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Sempach Feldweg:

See-Ufersicht steht auf dem Spiel!
 

In den 1980er Jahren hat die Sempacher Bevölkerung die Feldweg-Initiative gutgeheissen. Sie hat damit sichergestellt, dass die grossartige Aussicht auf das Sempacherseeufer von diesem beliebten und vielbegangenen Spazierweg aus erhalten bleibt. Jetzt steht die Seesicht wieder auf dem Spiel. An der Gemeindeversammlung vom 30. November wird unter Traktandum 6 über eine Änderung des Zonenplanes im Bereich Seefeld/neues Schulhaus Waldegg abgestimmt. Neben einer öffentlichen Zone für den Schulhausneubau sollen verschiedene Parzellen im Bereich Seefeld (Garage Sidler)  als Wald aufgehoben und in eine flexible Grün- und Bauzone eingeteilt werden. Unsere Befürchtungen sind gross, dass hier mit dem aktuellen Trend zum verdichteten Bauen eine Überbauung entsteht, welche die freie Seeufersicht vom Feldweg aus nicht mehr gewährleistet.

Aus diesem Grund haben wir gegen die Zonenplanänderung Einsprache erhoben. Konkret verlangen wir, dass dieses künftige Baugebiet so mit Bauhöhenbeschränkungen belegt wird, dass die Aussicht auf das Sempacher Seeufer ab dem Feldweg weiterhin uneingeschränkt garantiert ist.

In der Botschaft zeigt der Stadtrat zwar Verständnis für unsere Einsprache, lehnt sie aber mit dem Hinweis ab, dass künftige Bauten nicht über das Terrain des heutigen Feldweges hinausragen dürfen und dass die Seesicht garantiert sei. Diese Bedingung werde verbindlich im notwendigen Bebauungsplan aufgenommen, so dass sichergestellt sei, dass die Benützer des Feldweges auch weiterhin Seesicht geniessen können. In der Botschaft wird dargestellt, dass damit unsere Einsprache erfüllt sei. Dem müssen wir widersprechen. Um die freie Sicht auf das Sempacher Seeufer zu erhalten, genügt eine solche Beschränkung nicht. Die Seeufersicht ist nur sichergestellt, wenn das Sichtfeld vom Feldweg zum Seeufer nicht durch Häuser und Bauten abgedeckt wird. Häuser und Türme bis zur Böschungskante werden dieses Sichtfeld zum Seeufer beeinträchtigen, ohne dass sie über die Böschungskante des Feldweges hinausragen.


Freie Seeufersicht kann nur sichergestellt werden, wenn schon jetzt verbindliche Höhenbeschränkungen für künftige Bauten festgelegt werden. Lassen wir uns diesen einmaligen Panoramablick auf das Sempacher Seeufer auch 30 Jahre nach der legendären Zustimmung zur Feldweg-Initiative nicht nehmen. An der Gemeindeversammlung vom 30. November haben wir es in der Hand. Nehmen Sie daran teil und entscheiden Sie mit.

Agnes und Pius Zahner, Sempach